Nazi-Terror darf niemals wieder Normalzustand werden! – Aufruf zum Gegenprotest

Nazi-Terror darf niemals wieder Normalzustand werden!

Was vor Jahren noch undenkbar schien, ist seit nun zwei Jahren Realität: Woche für Woche ziehen unter dem Label von Pegida Neonazis durch die Innenstadt. Während die Organisatoren sich anfangs zumindest noch formal von den anwesenden Neonazis distanzierten, machen die Pegidisten mittlerweile gar keinen Hehl mehr daraus wo sie stehen. Ein wegen eines versuchten Bombenanschlags auf die Grundsteinlegung der Münchner Synagoge verurteilter Rechtsterrorist tritt als Redner auf den Versammlungen auf. Als Versammlungsleiter und regelmäßiger Redner fungiert unter anderem ein wegen Zeigen des Hitlergrußes verurteilter NPD-Funktionär.

Wir sagen: dass Neonazis – noch dazu an Orten an denen sich schon vor 80 Jahren deutsche Faschisten versammelten – durch die Münchner Innenstadt marschieren darf niemals wieder zur „Normalität“ werden.

Wir rufen daher dazu auf, anlässlich des zweiten Jahrestags des Beginns der Pegida-Aufmärsche Gesicht zu zeigen.
Für ein München in dem nie wieder Menschen in Angst vor Nazi-Terror leben müssen.
Für ein München, in dem Nazismus niemals wieder Alltag wird.
Montag, den 16. Januar 2017
18:30 Uhr am Marienplatz

 

UnterstützerInnen des Aufrufs:

– Grüne München
– SPD München
– Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Regionale Arbeitsgruppe München
– FDP München
– Caritas – Region München
– Interkulturelles Forum e.V.
– Rechtshilfe für Ausländer/innen München e.V.
– Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
– Bündnis Fürstenfeldbruck ist bunt – nicht braun
– Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
– KJR München-Stadt

 

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