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Und sie marschieren wieder

Liebe Freunde und Freundinnen eines bunten München, leider ist es wieder soweit. Die Neonazis des „Freien Netz Süd“ (FNS) setzen ihre bayernweite Serie kurzfristig angemeldeter Aufmärsche fort. Die Anmelder sind der gerichtlich verurteilte Rechtsterrorist Karl-Heinz Statzberger und der mehrfach verurteilte Neonazi Norman Bordin. Am kommenden Samstag, 21. Januar 2012, wollen sie nun erneut durch München marschieren. Sie wollen um 13.30 Uhr am Hauptbahnhof beginnen über Bayerstraße, Sonnenstraße, Sendlinger-Tor-Platz, Lindwurmstraße, Goetheplatz, Haeberlstraße, Kapuzinerstraße bis zur Thalkirchnerstraße ziehen und dort ihre Abschlusskundgebung halten. Durch ihren Aufmarsch wollen die Neonazis nicht nur die Vielfalt, Offenheit und Toleranz in unserem Viertel bedrohen, sondern insbesondere das Alternative Jugendzentrum Kafe Marat. Dies darf nicht gelingen!

Es wird die Möglichkeit geben seinen Protest gegen die braune Propaganda zu zeigen. Eine Gegen-Kundgebung wird in der Nähe des Hauptbahnhof stattfinden (vermutlich Sonnenstraße Ecke Prielmayerstr.). München ist bunt wird versuchen immer die aktuellsten Informationen auf unserer Homepage, auf Twitter und Facebook zu veröffentlichen. Damit diese wichtige Aktion Erfolg hat, kommt es auf jeden Bürger und jede Bürgerin an. Darum bitten wir Sie: Setzen Sie mit dem Besuch der Gegen-Kundgebung ein unmissverständliches Zeichen für ein demokratisches und tolerantes München und bitte schreiben Sie eine E-Mail mit diesem Text an alle die Sie kennen, denn nur zusammen können wir es schaffen, dass der braune Spuk keinen Platz auf unseren Straßen hat.

2012/01/20 21:17 · Micky Wenngatz

Berichterstattung im Internet

nicht nur die (münchner) Printmedien berichteten ausführlich über „München ist bunt!“ vom 13.11.2010, sondern auch Blogs und web-Videos. Hier eine kleine Auswahl der blogs. Die Berichterstattung ist druchwegs positiv und läßt auch die Vorkommnisse entlang der Route der Nazis und vor allem das fragwürdige Verhalten der Polizei einen Großteil der friedlichen Bürgerinnen und Bürger nicht bis zur Mahnwahe in der Lukaskirche vor zu lassen nicht unkommentiert.

Videos von Meryem
Blog Bericht vom Meryem
Blog Bericht Kritik am Polizeieinsatz
Blogbeitrag von Wolfgang Schmidhuber
hagalil

2010/11/26 12:12 · Micky Wenngatz

Wo bist Du?

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Fachismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

2010/11/11 09:06 · Micky Wenngatz

Stadtrat ruft auf

Die Vollversammlung des Münchner Stadtrats hat einen gemeinsamen Antrag von SPD, CSU, Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste, FDP, die Linke, ÖDP, Bayernpartei und Freie Wähler beschlossen, in den er die Münchnerinnen und Münchner dazu aufruft, sich am 13. November an der Gegendemonstration gegen den von Rechtsextremisten geplanten „Heldengedenkmarsch“ zu beteiligen. Die bei nur einer Gegenstimme beschlossene Resolution weißt unter anderem auf die besondere Verantwortung Münchens hin: „München steht als ehemalige ,Hauptstadt der Bewegung’ zu seiner historischen Verantwortung. Die Münchner Zivilgesellschaft wird den rechtsextremen, ausländerfeindlichen und antisemitischen Kräften zeigen, dass für sie kein Platz in dieser Stadt ist und sie hier nicht widerspruchslos ihr Unwesen treiben können.“

2010/11/05 10:36 · Micky Wenngatz

a.i.d.a. nicht linksextrem!

a.i.d.a. gewinnt Rechtsstreit gegen das bayerische Innenministerium

Die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V. darf vom Verfassungsschutz nicht mehr als „linksextremistisch“ diffamiert werden. Entsprechende Einträge im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2008 müssen sofort gestrichen oder geschwärzt werden. Dies entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zweiter Instanz am 23. September 2010. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel, es erlangte also sofortige Rechtsgültigkeit.

Das Gericht fand deutliche Worte

In der aktuellen Urteilsbegründung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Az. 10 CE 10.1830) heißt es: „der Bericht enthält über den Antragsteller [a.i.d.a.] ein auch nicht ansatzweise durch tatsächliche Anhaltspunkte nachvollziehbar belegtes Negativurteil“.

Weiter Informationen auf der a.i.d.a. Homepage

2010/09/24 19:07 · Micky Wenngatz

Protest gegen Nazis funktioniert

Protest gegen Neonazis funktioniert – wenn genug Menschen mitmachen

muenchen_bleibt_nazifrei.jpgDie Bürger müssen neonazistische Aufmärsche in ihren Städten nicht hilflos erdulden. Das zeigen die Ereignisse des 1. Mai in Berlin, Schweinfurt und andernorts, wo friedlicher Protest Nazimärsche verkürzte, verhinderte oder im Lärm der Sprechchöre untergehen ließ.

Auch in München funktioniert es! Am 8. Mai waren die Münchener aufgerufen, ihrer Ablehnung des geplanten Marsches der so genannten „Freien Nationalisten“ durch den Stadtsüden Ausdruck zu verleihen – und zwar durch den Besuch eines Kulturfestes „8. Mai München ist bunt“. „Weil so viele Menschen kamen (Anmerk. d. Red. rund 4.500) konnte der Nazi-Marsch aufgehalten werden“ sagt Micky Wenngatz, die Koordinatorin des damaligen Festes.

2010/08/27 11:34
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